NewWhen S*** Hits Fans: Hidden Risks in CRERead more

Überbezahlt oder überbewertetEinstiegspreise, Buchwerte und Verschuldung im Signa-Ankaufsprogramm, 2013–2024

von Starboard Research16 Min. Lesezeit
Wie konnte es bei der Signa Group so weit kommen? Hat sie überbezahlt oder ihre Positionen durchgehend überbewertet? Die Antwort lautet: beides. Nach unserer Schätzung lag der mittlere Signa-Ankauf um das 1,56-Fache über dem lokalen Marktmedian und um das 1,96-Fache, gewichtet nach dem eingesetzten Geld, über 12,97 Mrd. € zugeordnetem Kaufvolumen. Die geprüften Abschlüsse der Signa Prime Selection zeigen danach Bücher, die jedem marktimplizierten Pfad vorausliefen, den wir konstruieren können, 2017 um beinahe das Dreifache: die ausgewiesenen Renditeliegenschaften stiegen von 7,07 Mrd. € Ende 2017 auf 13,17 Mrd. € Ende 2019, der ausgewiesene Bruttovermögenswert auf 18,8 Mrd. € Ende 2021. Negative Leitzinsen verdeckten die Kombination, und als die Zinsen sich bewegten, war die Rechnung längst gebrochen.

"Tell me the difference between stupid and illegal, and I'll have my wife's brother arrested." — The Big Short

Es folgen drei Arten von Aussagen, und die Grafiken halten sie auseinander: belegte Tatsachen aus Primes geprüften Abschlüssen und dem Transaktionsdatensatz von MSCI Real Capital Analytics; Feststellungen des Wiener Insolvenzgerichts und der Insolvenzverwaltung; und unsere eigene Schlussfolgerung, die jede modellierte Zahl hier umfasst. Nichts davon behauptet eine Absicht.

Der Turm auf dem Titelbild gehört zu diesen Ankäufen. Signa und die RFR Holding kauften das Chrysler Building 2019, und Signas Anteil daran lag auf dem Höchststand bei 50%. Der Datensatz führt zwei Chrysler-Beteiligungen, und das Erbbaurecht ist eines der sechs Wahrzeichen, die unter ihrem eigenen lokalen Maßstab bepreist wurden, beim 0,33-Fachen.

Einstiegspreise

Signa zahlte das 1,56-Fache des lokalen Marktes, und mehr dort, wo am meisten floss

Von 197 Signa-Ankäufen ab 2014 mit brauchbarem Preis je Quadratfuß ließen sich 170 einem Vergleichswert zuordnen. Dieser Vergleichswert ist der lokale Marktmedian, und er ist eng gefasst: der Medianpreis je Quadratfuß der 10 bis 20 vergleichbarsten erfassten Verkäufe, wobei Vergleichbarkeit dasselbe Jahr, dasselbe Land, denselben Objekttyp und dieselbe Art der Lage, zentral oder nicht, bedeutet. Als zugeordnet gilt ein Ankauf, sobald sich ein solcher Vergleichsbestand überhaupt bilden lässt: die 27, für die sich keiner fand, tragen keinen Aufschlag und fallen aus jedem Verhältnis hier heraus. Der Median zahlte das 1,56-Fache dieses lokalen Vergleichswerts, die mittlere Hälfte lag zwischen dem 1,00- und dem 2,73-Fachen, und 72,4% zahlten über dem lokalen Median. Nach dem eingesetzten Geld gewichtet steigt der Aufschlag auf das 1,96-Fache: die größten Schecks trugen die größten Aufschläge. Die beiden schwersten Jahre rahmen das Muster ein. 2018 umfasste 74 Ankäufe und 4,07 Mrd. € bei einem Median von 1,42; 2019 umfasste 64 Ankäufe und 3,87 Mrd. € bei 2,73. Der Höchststand 2019 braucht einen Vorbehalt: rund 40 in diesem Jahr erworbene Galeria-Kaufhof-Häuser tragen einen einzigen portfoliozugeordneten Preis von 479,63 USD je Quadratfuß, über sie verteilt, eine einzelne Zuordnung trägt also das Jahr, weshalb auch das obere Quartil exakt dem Median 2019 entspricht.

Zugeordnete Ankäufe
170 von 197
mit brauchbarem Preis je Quadratfuß
Medianaufschlag
1,56×
mittlere Hälfte 1,00× bis 2,73×
Nach Kaufsumme gewichtet
1,96×
über 12,97 Mrd. € zugeordnetes Kaufvolumen
Über dem lokalen Median gezahlt
72,4%
der zugeordneten Ankäufe
Signas Preis je Quadratfuß gegen den lokalen Vergleichsmedian, nach Ankaufsjahr
Das schattierte Band ist die mittlere Hälfte aller 170 zugeordneten Ankäufe. Hohle Punkte beruhen auf weniger als fünf Ankäufen.
0,5×1,0×1,5×2,0×2,5×3,0×1,0× = der lokale Marktmedianmittlere Hälfte, 1,00× bis 2,73×1,42× · 4,07 Mrd. €2,73× · 3,87 Mrd. €03570zugeordnete Ankäufe in diesem Jahr20132014201520162017201820192020202120222023
Die drei Galeria-Kaufhof-Flagschiffe von 2023, gegen denselben Vergleichswert
Alle drei werden durch denselben lokalen Marktmedian geteilt, 431 USD je Quadratfuß, sodass sich die Balken nicht nur am Markt, sondern auch aneinander ablesen lassen. Jeder Preis ist der 20-Prozent-Anteil, den Signa erwarb, nicht das ganze Gebäude, und MSCI stuft alle drei als gutachterlich bewertet ein, also bewertet statt am Markt realisiert.
1,0×2,0×3,0×Hohe Straße, Köln3,21×Hauptwache, Frankfurt2,84×Düsseldorf2,56×
Alle Jahre als Tabelle anzeigen
JahrZugeordnete AnkäufeMedianaufschlagAlle AnkäufeVolumen
201351,17×——
201421,64×——
201510,97×——
201640,79×——
201781,80×——
2018661,42×744,07 Mrd. €
2019562,73×643,87 Mrd. €
2020151,07×——
202112,43×——
202230,54×——
202392,56×——
Fig. 1Signas Preis je Quadratfuß geteilt durch den lokalen Marktmedian: den Medianpreis je Quadratfuß der 10 bis 20 vergleichbarsten Verkäufe aus dem Datensatz von MSCI Real Capital Analytics, zugeordnet nach Jahr, Land, Objekttyp und danach, ob die Lage zentral ist. Der Punkt ist das Medianverhältnis unter den zugeordneten Ankäufen des Jahres; die Säulen darunter zeigen, wie viele es waren, also welches Gewicht dem Punkt zukommt. 2021 und 2022 beruhen auf einer und drei Beobachtungen und sind hohl gezeichnet. Der untere Streifen zeigt die drei Galeria-Kaufhof-Flagschiffe von 2023, die am besten belegten der späten Ankäufe, wobei ihre Preise als gutachterlich bewertet und nicht als bestätigt eingestuft sind. Unsere Schätzung. Nicht geprüft.

Die drei Galeria-Kaufhof-Ankäufe von 2023 sind die am besten belegten der späten Ankäufe, und alle übertreffen denselben Vergleichswert von 431 USD: Hohe Straße in Köln beim 3,21-Fachen, Frankfurter Hauptwache beim 2,84-Fachen und Düsseldorf beim 2,56-Fachen. Der Datensatz bewertet diese Gebäude mit 429 Mio. €, 294 Mio. € und 221 Mio. €, erworben hat Signa jeweils aber einen Anteil von 20%, also rund 86 Mio. €, 59 Mio. € und 44 Mio. €. Alle drei Preise sind als gutachterlich bewertet eingestuft, also bewertet statt am Markt realisiert.

Nur 3 der 197 Preise tragen MSCIs Güte „bestätigt“, dies ist also eine Verteilung von Schätzungen und nicht von festgestellten Preisen, und die Mediane für 2021 und 2022 beruhen auf 1 und 3 Beobachtungen. Was Bestand hat, ist die zentrale Tendenz über 170 zugeordnete Ankäufe, in den Jahren, in denen das meiste Geld bewegt wurde.

Der Einwand der Unvergleichbarkeit

Nimmt man die Wahrzeichen heraus, steigt der Aufschlag

Jedes Verhältnis oben ist ein Vergleich von Gleichem mit Gleichem: der Maßstab ist der lokale Markt, wie er stand, als Signa kaufte, abgelesen an den 10 bis 20 vergleichbarsten Verkäufen aus einem Bestand, der typischerweise 208 erfasste Verkäufe umfasst. Was die drei Schlüssel nicht kontrollieren, sind Baualter, Größe und Qualität.

Benkos Einwand lautete durchgehend, viele dieser Gebäude hätten keinesgleichen: ein Flaggschiff-Warenhaus an der Hauptstraße einer Hauptstadt oder ein 1576 begonnenes Gebäude am Münchner Marienplatz ist eine Stichprobe von eins. Wir haben das geprüft, statt darüber zu streiten. Vierundzwanzig Ankäufe tragen Wahrzeichen- oder Trophäencharakter offenkundig in sich: KaDeWe, Oberpollinger, Alsterhaus, die Alte Akademie, die Postsparkasse, das Kaufmannshaus, die Alsterarkaden, Sevens, die Karstadt- und Galeria-Kaufhof-Flagschiffe, Upper West in Berlin, die Globus-Häuser, beide Beteiligungen am Chrysler Building und der künftige Elbtower, zusammen ein Viertel des eingesetzten Geldes. Drei Objekte, die den Einwand am stärksten tragen, fallen ohnehin aus dem Zeitfenster: Am Hof in Wien wurde 2008 gehandelt, das KaDeWe 2012 und der Oberpollinger 2011, alle vor dem Beginn 2013; der Bauer Palazzo in Venedig hat keine erfasste Geschossfläche und ließ sich nie zuordnen.

Sie zu entfernen senkt den Aufschlag nicht. Der Median der verbleibenden 168 Ankäufe liegt beim 1,69-Fachen gegenüber dem 1,66-Fachen für den vollständigen zugeordneten Bestand, der Anteil über dem lokalen Median bleibt unverändert bei 72%, und nach dem eingesetzten Geld gewichtet bewegt sich die Zahl vom 2,00- auf das 2,02-Fache. Diese Bewegungen liegen innerhalb der Unschärfe der Schätzung: haltbar ist, dass der Aufschlag nicht fällt, nicht, dass das Entfernen der Wahrzeichen ihn hebt.

Die Wahrzeichen liefen bei einem Median von 1,45, unter dem übrigen Programm, und sechs der vierundzwanzig wurden schlicht unter ihrem lokalen Maßstab bepreist, darunter Globus in Bern beim 0,11-Fachen und das Erbbaurecht am Chrysler Building beim 0,33-Fachen. Der Mehrpreis sitzt im Grund und Boden, und in sehr wenig davon: elf Entwicklungsgrundstücke, deren Quadratfuß das ist, was der Käufer zu bauen beabsichtigt, und nicht das, was steht, liefen bei einem Median von 2,19 und gewichtet beim 4,51-Fachen. Auf diese elf entfallen 2,7% von allem, was Signa ausgab; die schärfsten Aufschläge des Programms sitzen also auf seinem kleinsten Stück Geld, der Elbtower allein beim 5,63-Fachen. Mit beiden Filtern laufen 158 stehende, nicht als Wahrzeichen eingestufte Gebäude bei einem Median von 1,58, 70,9% über lokal und gewichtet beim 1,97-Fachen, also unter dem vollständigen zugeordneten Bestand und nicht darüber. Der Aufschlag ist kein Artefakt einzigartiger Objekte und keines des Grundstücks.

Einstiegsaufschlag ohne die Wahrzeichen- und Grundstücksankäufe
Vollständiger zugeordneter Bestand ab 2013, durchgehend neu gerechnet. Zeile überfahren für den Anteil über dem lokalen Median.
1,0×2,0×3,0×4,0×5,0×lokaler MarktmedianAlle zugeordneten Ankäufe192 Ankäufe · 100,0% der Kaufsumme1,66×2,00×Nur die Wahrzeichen24 Ankäufe · 25,0% der Kaufsumme1,45×1,94×Nur Entwicklungsgrundstücke11 Ankäufe · 2,7% der Kaufsumme2,19×4,51×Ohne die Wahrzeichen168 Ankäufe · 75,0% der Kaufsumme1,69×2,02×Ohne Wahrzeichen und Grundstücke158 Ankäufe · 73,3% der Kaufsumme1,58×1,97×
MedianaufschlagNach dem eingesetzten Geld gewichtet
Die namentlich genannten Ankäufe mit dem größten Aufschlag
Jeder Balken läuft vom lokalen Marktmedian bis zu dem, was Signa zahlte; seine Zahl ist also das Vielfache des lokalen Marktes, das der Ankauf überschritt. Die gestrichelten Linien sind die Mediane für Wahrzeichen und für Entwicklungsgrundstücke.
Median Wahrzeichen 1,45×Median Grundstücke 2,19×1,0×2,0×3,0×4,0×5,0×ElbtowerHamburg · Entwicklungsgrundstück5,63×Galeria Kaufhof, Hohe StraßeKöln · Wahrzeichen3,21×Galeria Kaufhof, HauptwacheFrankfurt · Wahrzeichen2,84×Galeria KaufhofDüsseldorf · Wahrzeichen2,56×
Den Ausschlusstest als Tabelle anzeigen
AnkaufsgruppeAnkäufeAnteil der KaufsummeMedianaufschlagÜber lokalem MedianNach Kaufsumme gewichtet
Alle zugeordneten Ankäufe192100,0%1,66×72,4%2,00×
Nur die Wahrzeichen2425,0%1,45×75,0%1,94×
Nur Entwicklungsgrundstücke112,7%2,19×90,9%4,51×
Ohne die Wahrzeichen16875,0%1,69×72,0%2,02×
Ohne Wahrzeichen und Grundstücke15873,3%1,58×70,9%1,97×
Fig. 2Einstiegsaufschlag ohne die Wahrzeichen- und Entwicklungsgrundstücksankäufe, durchgehend neu gerechnet über alle zugeordneten Ankäufe ab 2013: 192 zugeordnet bei einem Median von 1,66 gegenüber 170 und 1,56 in Grafik 1, wobei der Unterschied die Breite des zugeordneten Bestands ist. Der blaue Punkt ist der Median, der bernsteinfarbene derselbe Aufschlag, gewichtet nach dem eingesetzten Geld. Der untere Streifen benennt die Ankäufe, für die Signa am meisten über dem lokalen Markt zahlte, die größten zuerst. Unsere Schätzung. Nicht geprüft.
Die Bücher

Bücher, die dem Markt vorausliefen, am weitesten 2017

2017 und 2019 überstieg der Bewertungsposten den gesamten Jahresüberschuss: ein Bewertungsgewinn von 1.001,9 Mio. € in einem Jahresüberschuss von 805,1 Mio. €, und ein Gewinn von 933,3 Mio. € in 909,1 Mio. €. Das operative Geschäft verlor in beiden Jahren vor der Bewertung Geld. Der Cashflow aus dem Ergebnis blieb flach, während sich die Bücher von 7,07 Mrd. € auf 13,17 Mrd. € beinahe verdoppelten. Die gezahlten Zinsen lagen 2019 bei 289,3 Mio. € gegenüber 231,1 Mio. € Ergebnis-Cashflow, und die Dividende von 201 Mio. € entsprach 87% der Liquiditätserzeugung des Jahres. Zwischen 2017 und 2021 zahlte Prime rund 1,9 Mrd. € an Zinsen und Dividenden gegenüber rund 1,6 Mrd. € Mieterlösen.

Signa Prime Selection: der Bewertungsgewinn, der Gewinn, in dem er steckte, und die Liquidität darunter
Geprüfter Konzernabschluss, Mio. Euro. Der dunkle Strich quer über der Liquiditätssäule ist die in diesem Jahr gezahlte Dividende.
02505007501.0001.0028051647220173244222291202018933909231201*2019
Bewertungsgewinn auf RenditeliegenschaftenJahresüberschussCashflow aus dem ErgebnisGezahlte Dividende (* aus der Presse)
Rechnet man den Bewertungsgewinn heraus, sind zwei der drei Jahre Verluste
Jahresüberschuss abzüglich des Bewertungsgewinns auf Renditeliegenschaften, Mio. Euro. Zinsen und Steuern stecken weiterhin darin.
-250-1250+125−196,8 Mio. €2017+97,7 Mio. €2018−24,2 Mio. €2019
Was das Geschäft erwirtschaftete und was bereits gebunden war
Mio. Euro auf einer Skala. Beide Paare vergleichen eingehendes Geld mit abfließenden Zinsen und Dividenden im selben Zeitraum.
05001.0001.5002.0002314902,12 € hinausje 1 €, das das Geschäft erwirtschaftete2019Cashflow aus dem Ergebnis gegen gezahlte zinsen und dividende1.6001.9001,19 € hinausje 1 € vereinnahmter Miete2017 bis 2021Mieterlöse gegen zinsen und dividenden
Geld hereinGezahlte ZinsenGezahlte Dividende
Die geprüften Zahlen als Tabelle anzeigen
Signa Prime, Mio. €201720182019
Bewertungsgewinn auf Renditeliegenschaften1.001,9324,1933,3
Jahresüberschuss805,1421,8909,1
Cashflow aus dem Ergebnis163,7229,2231,1
Gezahlte Dividende72,4120,4201,0*
Jahresüberschuss ohne die Bewertung−196,8 Mio. €+97,7 Mio. €−24,2 Mio. €
Gezahlte Zinsen——289,3
Fig. 3Geprüfter Konzernabschluss der Signa Prime Selection AG, GJ2018 (mit Vergleichszahlen 2017) und GJ2019, eingereicht über die Luxemburger Börse. Die Dividende von 201 Mio. € für 2019 stammt aus Presseberichten über Einreichungen beim österreichischen Firmenbuch, nicht aus einem uns vorliegenden geprüften Abschluss. Die mittlere Grafik zieht den Bewertungsgewinn vom Jahresüberschuss ab; Zinsen und Steuern stecken weiterhin darin, es ist also ein Gewinn ohne die Bewertung und kein operatives Ergebnis. Das Paar 2017 bis 2021 in der unteren Grafik ist ungefähr, so wie die Quelle es ausweist.

Dem gegenüber steht unser marktimplizierter Pfad. Auf der Basis 2014 = 100 läuft der Index 118,4 im Jahr 2017, 136,7 im Jahr 2019, einen Höchststand von 166,1 im Jahr 2021, dann 158,1, 153,3 und 147,1 bis 2024. Ab seinem eigenen Jahr fortgeschrieben trägt der gehaltene Bestand einen implizierten Zuwachs über den Anschaffungskosten von +19,5% im Jahr 2019 (9,65 Mrd. € gegen 11,53 Mrd. €) und +45,2% auf dem Höchststand 2021 (8,41 Mrd. € gegen 12,22 Mrd. €), dann +35,7% im Jahr 2022 und +29,5% im Jahr 2023. Primes Bücher liefen diesem Pfad voraus, am weitesten 2017: teilt man den geprüften Bewertungsgewinn durch die Bücher, ergeben sich rund 16,5% im Jahr gegen etwa 6% für den Index. 2019 liegt nahe am Index, etwa 7,6% gegen 7,5%, und 2018 darunter. Allein beim für MSCI sichtbaren Bestand liegt die Lücke 2021 in der Größenordnung von 6 Mrd. €. Dieser Bestand ist eine Teilmenge des Konzerns, die Richtung ist also belastbar und die Größenordnung eine Untergrenze.

Unser marktimplizierter Pfad: ein Wiederverkaufsindex für die Märkte, in denen Signa kaufte, 2014 = 100
1.783 Wiederverkaufspaare, Einzelhandel und Büro im Verhältnis 79/21 nach Signas eigenem Mix gemischt. Gezeichnet sind nur die Jahre, die die Auswertung ausweist.
100125150175201420162018202020222024100,0118,4136,7166,1158,1153,3147,1-11,4% gegenüber dem Höchststand 2021
Der für MSCI sichtbare Bestand: was Signa zahlte gegen den Wert, den der Index nahelegt
Jeder Ankauf wird ab seinem eigenen Jahr fortgeschrieben und im Verkaufsjahr herausgenommen. Mrd. Euro.
05109,6511,532019 · +19,5% über den Kosten8,4112,222021 · +45,2% über den KostenPrimes eigene Bücher im selben Zeitraum: 7,07 Mrd. € (2017) auf 13,17 Mrd. € (2019); ausgewiesener Bruttovermögenswert 18,8 Mrd. € (2021)
Bestand zu AnschaffungskostenMarktimplizierter Wert
Der implizierte Zuwachs über den Kosten erreicht 2021 seinen Höchststand und verblasst
Wie weit über den Anschaffungskosten der Index den gehaltenen Bestand trägt, Jahr für Jahr. Die Lücke zu den ausgewiesenen Büchern liegt auf dem Höchststand 2021 allein beim für MSCI sichtbaren Bestand in der Größenordnung von 6 Mrd. €.
+0%+10%+20%+30%+40%+50%+19,5%2019+45,2%2021+35,7%2022+29,5%2023
Index und implizierten Pfad als Tabelle anzeigen
JahrWiederverkaufsindex, 2014 = 100Bestand zu AnschaffungskostenMarktimplizierter WertImplizierter Zuwachs über den Kosten
2014100,0———
2017118,4———
2019136,79,65 Mrd. €11,53 Mrd. €+19,5%
2021166,18,41 Mrd. €12,22 Mrd. €+45,2%
2022158,1——+35,7%
2023153,3——+29,5%
2024147,1———
Fig. 4Unser Wiederverkaufsindex aus 1.783 Paaren in den Märkten, in denen Signa kaufte, getrennt für Einzelhandel und Büro gerechnet und nach Signas eigenem Mix von 79/21 gemischt, mit dem für MSCI sichtbaren gehaltenen Bestand, ab dem jeweils eigenen Ankaufsjahr fortgeschrieben und im Verkaufsjahr herausgenommen. Die Bücher werden nicht gegen den Index gezeichnet, weil die Bücher auch durch Zukäufe wuchsen; der gehaltene Bestand ist der Vergleich von Gleichem mit Gleichem. Der Index und alles darauf Aufbauende sind unsere Konstruktion, keine veröffentlichte Reihe.
Verschuldung

Schon bei moderaten Abwertungen war die Bilanz vor dem Zinsschock gebrochen

Prime definierte seinen Beleihungsauslauf als Anleihen zuzüglich Bankverbindlichkeiten, einschließlich Schulden auf zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte, geteilt durch die Bilanzsumme, die der Abschluss als Bruttovermögenswert bezeichnet. Der Nenner ist genau das, was neu bewertet wird: die Bankschulden wuchsen um 59%, von 4,37 Mrd. € im Jahr 2017 auf 6,93 Mrd. € im Jahr 2019, und die ausgewiesene Quote fiel dennoch, von 50% auf 46%.

2017 · Schulden über Liegenschaften bei −30%
88,3%
ausgewiesen 50% · 4,37 Mrd. € über 7,07 Mrd. € Buchwert
2019 · Schulden über Liegenschaften bei −30%
75,2%
ausgewiesen 46% · 6,93 Mrd. € über 13,17 Mrd. € Buchwert
2022 · Schulden über Liegenschaften bei −30%
108,4%
ausgewiesen 46,9% (Presse) · 10,8 Mrd. € über 14,23 Mrd. € Buchwert
Schulden zum Nennwert über den Renditeliegenschaften, während der Buchwert abgewertet wird
Hohle Marker: der von Prime ausgewiesene Beleihungsauslauf nach eigener Definition. Oberhalb der 100-Prozent-Linie übersteigen die Schulden die Liegenschaften.
25%50%75%100%125%150%Schulden übersteigen die Liegenschaften−0%−10%−20%−30%−40%−50%Abwertung auf den Buchwert der Renditeliegenschaften201720192022
Die Gegenprobe ohne Index: das Portfolio 2022 als Vielfaches der eigenen Miete
465,86 Mio. € Erlöse aus 2022, kapitalisiert, gegen 10,8 Mrd. € Schulden. Das schattierte Band ist das 20- bis 25-Fache, das Green Street auf vergleichbare börsennotierte Büroportfolios anwendet; die gestrichelten Linien sind die Vielfachen, die Signas eigene Gutachter ansetzten.
Green Street, 20–25×Schulden 10,8 Mrd. €10,5 Mrd. € · Schulden sind 103% davon30× Einzelhandel & Hotel41× Büro0×10×20×30×40×
Das Verschuldungsraster als Tabelle anzeigen
JahrAusgewiesener BeleihungsauslaufSchulden / Liegenschaften zum Buchwert−20%−30%−40%
201750%61,8%77,3%88,3%103,0%
201946%52,6%65,8%75,2%87,7%
202246,9% (aus der Presse)75,9%94,9%108,4%126,5%
Fig. 5Unsere Schätzung: Schulden zum Nennwert, Renditeliegenschaften über den Regler abgewertet. Die hohlen Marker sind die von Prime ausgewiesene Quote, geprüft für 2017 und 2019 und aus der Presse für 2022, dessen Eingangsgrößen 10,8 Mrd. € Schulden über 14,23 Mrd. € Renditeliegenschaften sind. Die untere Grafik bewertet das Portfolio 2022 als Vielfaches seiner Erlöse von 465,86 Mio. €; das Band von 20 bis 25 ist die Spanne, die Green Street auf vergleichbare börsennotierte Büroportfolios anwendet, und die gestrichelten Linien sind die Vielfachen, die Signas eigene Gutachter ansetzten.

Das Portfolio als Vielfaches seiner Mieterlöse zu bewerten ist eine Gegenprobe, die von unserem Index unabhängig ist. Beim 20- bis 25-Fachen der Erlöse von 465,86 Mio. € aus 2022, der Spanne, die Green Street auf vergleichbare börsennotierte Büroportfolios anwendet, ist das Portfolio 9,3 bis 11,7 Mrd. € wert, gegen 10,8 Mrd. € Schulden: 93 bis 116%. Erst beim 30,5-Fachen fällt es auf 76% zurück.

Unter diesem Stresstest überschreitet die Quote 2022 jede übliche Bankauflage, und bei einer Abwertung von 20% war sie bereits 2017 überschritten. Das ist ein Stresstest und keine Marktbewertung: unser eigener Index weist den gehaltenen Bestand bis 2023 über den Anschaffungskosten aus, und das Erlösvielfache in der unteren Grafik ist die stärkere Stütze. Eine Verwaltereingabe datiert die materielle Insolvenz der Signa Prime auf den 31. März 2022, also innerhalb dieses Fensters und nicht davor, während die Insolvenzverwaltung der Signa Holding deren eigene Insolvenz auf etwa November 2022 datiert. Unsere Schlussfolgerung ist, dass die Bilanz vor dem Zinsschock gebrochen war und der Schock nur die Möglichkeit nahm, sie weiterzutragen. Die Signa Holding meldete am 29. November 2023 Insolvenz an, und ihr Sanierungsplan bot den Gläubigern eine Quote von 30% gegen einen ausgewiesenen Bruttovermögenswert von 19,3 Mrd. €.

Der ausgewiesene Wert und die Daten, die Verwaltung und Gericht dagegen setzten
Mrd. Euro. Säulen sind Renditeliegenschaften zum Buchwert; Rauten sind der ausgewiesene Bruttovermögenswert, ein weiteres Maß, das nicht dasselbe ist.
051015207,0713,1714,2318,819,320172018201920202021202220232024Jahr mit dem höchsten AufschlagPrime: materiell insolventSigna Holding meldet an
Renditeliegenschaften, geprüftRenditeliegenschaften, aus der PresseAusgewiesener Bruttovermögenswert
Worauf der Sanierungsplan die Gläubiger verwies
Die im Sanierungsplan der Signa Holding angebotene Quote, bezogen auf die Gläubigerforderungen. Das ist eine Quote auf das Geschuldete, keine Abwertung des Werts darüber.
30% Quote angebotengegen einen ausgewiesenen Bruttovermögenswert von 19,3 Mrd. € bei AnmeldungGläubigerforderungen
Fig. 6Renditeliegenschaften zum Buchwert und ausgewiesener Bruttovermögenswert sind verschiedene Maße, sie sind daher als verschiedene Marken gezeichnet und nie zu einer Linie verbunden. Die Daten auf der Leiste stammen von der Insolvenzverwaltung und vom Gericht, jeweils an den Marken selbst zugeordnet. Der Streifen am Fuß ist die im Sanierungsplan der Signa Holding angebotene Gläubigerquote, also eine Quote auf das Geschuldete und keine Abwertung des Werts darüber.
Billiges Geld

Was negative Zinsen verdeckten

Die Korrelation zwischen dem Einlagenzins der Europäischen Zentralbank und Signas jährlichen Ankäufen beträgt −0,35: die Ankäufe stiegen, während der Zins fiel. Die Aussage über das Regime ist die stärkere. Der Einlagenzins lag von Mitte 2014 bis Mitte 2022 bei oder unter null, und 73% der 14,1 Mrd. € wurden zwischen 2014 und 2020 ausgegeben, bei einem Einlagenzins von −0,09% oder darunter. Die Ausnahmen liegen spät und es sind genau jene Ankäufe, um die es in diesem Artikel geht: das Elbtower-Grundstück wurde im August 2022 bei einem Zins von null abgeschlossen, der Gänsemarkt 50 im November bei 1,5%, und rund 0,76 Mrd. € an Ankäufen aus 2023, darunter die drei Galeria-Kaufhof-Flagschiffe, bei einem Zins zwischen 2,5% und 4%.

Bei negativem Leitzins ausgegeben
14,1 Mrd. €
92% davon 2014 bis 2020, Einlagenzins bei oder unter -0,09%
Einlagenzins, Jahresdurchschnitt
+0,08% → 3,31%
2022 bis 2023
Europäisches Gewerbeimmobilienvolumen
385,4 Mrd. USD → 198,6 Mrd. USD
2021 bis 2023
Der Einlagenzins der Europäischen Zentralbank, 2013 bis 2025
Schattiert: die Jahre, in denen der Zins unter null lag; auf sie entfielen 73% des eingesetzten Geldes. Die späten Ankäufe 2022 und 2023 fielen nicht darunter.
-0,5%0,0%1,0%2,0%3,0%4,0%acht Jahre lang negativPrime materiell insolvent, Datierung der VerwaltungSigna Holding meldet an353570Ankäufe nach oben, Verkäufe nach unten · Anzahl pro Jahr'13'14'15'16'17'18'19'20'21'2223 Verkäufe2,76 Mrd. €'2334 Verkäufe3,49 Mrd. €0 Ankäufe'24
EinlagenzinsSigna-Ankäufe mit zugeordnetem VergleichswertSigna-Verkäufe, soweit der Datensatz sie ausweist
Fig. 7Obere Grafik: der Einlagenzins der Europäischen Zentralbank nach Beschlussdatum, mit dem von der Insolvenzverwaltung datierten Eintritt der materiellen Insolvenz der Signa Prime und der Anmeldung der Holding. Untere Grafik: Signas zugeordnete Ankäufe pro Jahr aus Grafik 1 und die Verkäufe, die der Datensatz für 2023 und 2024 ausweist, nach unten gezeichnet; frühere Verkäufe sind hier nicht tabelliert. Die Volumenzahlen stammen aus dem Datensatz von MSCI Real Capital Analytics; die europäische Marktsumme bezieht sich auf Gewerbeimmobilien insgesamt.

Die Wende zeigt sich in drei Reihen zugleich. Der Einlagenzins stieg von +0,08% im Jahresdurchschnitt 2022 auf 3,31% im Jahr 2023. Das europäische Gewerbeimmobilienvolumen fiel von 385,4 Mrd. USD im Jahr 2021 auf 198,6 Mrd. USD im Jahr 2023. Signa kippte vom Nettokäufer zum Zwangsverkäufer: 23 Verkäufe und 2,76 Mrd. € im Jahr 2023, dann 34 Verkäufe, 3,49 Mrd. € und null Ankäufe im Jahr 2024. Nahezu das gesamte ausgewiesene Wertwachstum war Neubewertung und nicht Ertrag, was den Einstiegsaufschlag und die Bewertung zu einem einzigen Problem macht: Bücher, die auf Vielfachen ruhen, haben kein Polster, wenn das Vielfache sich bewegt.

Die Erkenntnis aus dieser Untersuchung: Die Abschlüsse gaben die Antwort, bevor der Markt sie gab. Bücher, die der eigenen Liquiditätserzeugung davonliefen, Dividenden aus Neubewertungen und eine Verschuldung, die schon moderate Abwertungen durch jede Bankauflage trieben. Mit der Starboard-Plattform ließen sich dieselben Prüfungen heute auf ein Haus anwenden, das Sie halten, oder auf eines, in das Sie investieren wollen.

Datenanhang: Methode

Transaktionsdaten. Der Datensatz von MSCI Real Capital Analytics liefert 530 Zeilen mit Signa-Bezug, datiert von 2004 bis 2026, davon 197 Ankäufe ab 2014 mit brauchbarem Preis je Quadratfuß. Die Preise kommen in US-Dollar und wurden zum täglichen Referenzkurs der Europäischen Zentralbank am Stichtag der jeweiligen Transaktion umgerechnet.

Vergleichsbildung. Der lokale Marktmedian ist der Medianpreis je Quadratfuß der 10 bis 20 vergleichbarsten erfassten Verkäufe. Vergleichbarkeit wird über vier Schlüssel bestimmt: Verkaufsjahr, Land, Objekttyp und ob die Lage zentral ist. Das Verhältnis von Signas Preis zu diesem Median ist der Aufschlag. 170 von 197 Ankäufen ließen sich zuordnen, ihre Vergleichsobjekte gezogen aus einem Bestand, der typischerweise 208 erfasste Verkäufe umfasst; beschränkt man sich auf Ankäufe mit mindestens fünf Vergleichsverkäufen, verschiebt sich der Median um drei Hundertstel. Die 170 zugeordneten enthalten fünf Ankäufe aus 2013, die Grafik 1 mitführt; der zugeordnete Bestand läuft also ab 2013, während die 197 bepreisten Ankäufe ab 2014 gezählt werden. Ein unabhängiger erneuter Abzug des Datensatzes im September 2026 ergibt höhere Zahlen, 229 bepreiste Ankäufe ab 2014 und 216 zugeordnete nach diesem Vergleichsmaßstab. Die Zahlen in diesem Artikel beruhen auf dem ursprünglichen Abzug, und der Unterschied liegt in Filtern, welche die zugrunde liegende Forschungsnotiz nicht dokumentiert.

Ausschlusstest. Da diese Schlüssel nicht für Einzigartigkeit kontrollieren, haben wir den Aufschlag erneut gerechnet, ohne die Objekte, die dem Einwand am stärksten ausgesetzt sind: 24 namentlich bestimmte Wahrzeichen- oder Trophäenankäufe und 11 Ankäufe von Entwicklungsgrundstücken, deren Fläche prospektiv statt bestehend ist. Beide Filter liefen gegen den vollständigen zugeordneten Bestand ab 2013, durchgehend neu gerechnet, weshalb dieser Test 192 zugeordnete Ankäufe beim 1,66-Fachen ausweist.

Preisgüte. Jede Zeile des Datensatzes mit 530 Zeilen trägt eine Güte: 271 Portfolio-Zuordnungen, 124 geschätzt, 80 annähernd, 31 bestätigt, 14 unbestätigtes Marktgerede und 10 gutachterlich bewertet. Nur drei dieser bestätigten Preise liegen innerhalb der 197 Ankäufe, jede Aufschlagszahl ruht also überwiegend auf Preisen, die als zugeordnet, geschätzt oder annähernd eingestuft sind.

Wertpfad. Der Wiederverkaufsindex stützt sich auf 1.783 Paare, getrennt für Einzelhandel und Büro gerechnet und im Verhältnis 79,2 zu 20,8 nach Signas eigenem Mix gemischt. Ein verketteter Median-Index des Preises je Quadratfuß wurde zuerst gebaut und wegen seiner Schwankungsbreite verworfen. Jeder Ankauf wird ab seinem eigenen Jahr fortgeschrieben und in dem Jahr herausgenommen, in dem das Objekt verkauft wurde.

Verschuldung. Wir haben die Quote neu gerechnet, die Schulden zum Nennwert gehalten und den Buchwert der Renditeliegenschaften um 0%, 20%, 30% und 40% gekürzt, anstelle von Primes Definition. Die Gegenprobe über das Erlösvielfache setzt das 20- bis 25-Fache an, gegen Signas eigene Gutachter mit dem 41-Fachen für Büro und dem 30-Fachen für Hotel und Einzelhandel.

Verworfener Test. Der Auftrag umfasste einen Test auf Verrechnungspreis-Aufwertungen bei konzerninternen Übertragungen. Jede Signa-Partei im Datensatz löst sich zu einer flachen Bezeichnung auf, Signa Group: es gibt keine Ebene Prime, Development oder Tochtergesellschaft, und keine Zeile führt Signa auf beiden Seiten eines Handels. Wir haben keinen Ersatz eingesetzt.

Was dies nicht zeigt

Sechs Grenzen, alle wesentlich. Der Einstiegsaufschlag beschreibt, wie Signa kaufte, und trennt für sich genommen kein scheiterndes von einem umsichtigen Haus: legt man denselben Filter über europäische Käufer, erreichen große institutionelle Fonds ohne jedes Solvenzproblem Werte auf oder über dem Niveau von Signa, während mehrere später gescheiterte Häuser unter dem Markt liegen. Was das Argument trägt, sind die Abschlüsse und nicht der Aufschlag. Die Aufschlagsverteilung ist zudem eine von geschätzten und nicht von festgestellten Preisen. Der Datensatz enthält auf 17 Zeilen eine Renditeangabe und nur auf einem der Ankäufe, es gibt also keinen Weg über Ertragsrenditen durch die Transaktionsdaten. Jede Signa-Partei löst sich zu einer einzigen flachen Bezeichnung auf, der Test auf Verrechnungspreis- Aufwertungen lässt sich daher nicht durchführen. Für 2020 liegt uns kein geprüfter Anker vor, und die Zahlen für 2021 und 2022 beruhen auf Presseberichten und nicht auf Abschlüssen, die wir gelesen haben. Und der Wiederverkaufsindex ist unsere Konstruktion und keine veröffentlichte Reihe, der Wertpfad und das darauf aufbauende Verschuldungsraster sind also modelliert. Nichts davon berührt die geprüften Zahlen zu Bewertung, Gewinn, Cashflow und Dividende, die das Rückgrat des Arguments bilden.

Die erste dieser Grenzen sollte man eher sehen als lesen. Jeder Aufschlag in diesem Artikel ruht darauf, wie MSCI jeden Preis einstuft, und die Güte, die einen festgestellten, verifizierten Kaufpreis bedeutet, umfasst drei Zeilen des Datensatzes.

Datensätze mit Signa-Bezug
530
datiert 2004 bis 2026
Als bestätigt eingestufte Preise
31
5,8% des Datensatzes
Ankäufe hinter dem Aufschlag
170
zugeordnet von 197 mit brauchbarem Preis
Bestätigte Preise darunter
3
von den 197 mit brauchbarem Preis
Jeder Preis im Datensatz, nach der Güte, die MSCI ihm gibt
Ein Balken, alle 530 Datensätze. Band überfahren für die Anzahl.
1248027131 bestätigte Preise von 530, und nur 3 unter den bepreisten Ankäufenschwächerer Beleg für das tatsächlich Gezahlte
Bestätigt31Gutachterlich bewertet10Geschätzt124Annähernd80Portfolio-Zuordnung271Unbestätigtes Marktgerede14
Fig. 8Der vollständige Datensatz mit 530 Zeilen, nach Preisgüte. jede Zeile trägt eine. Von den 31 bestätigten Preisen liegen nur drei innerhalb der 197 bepreisten Ankäufe hinter dem Aufschlag, weshalb die Verteilung in Grafik 1 eine von Schätzungen und nicht von festgestellten Preisen ist.

Quellen

Geprüft. Signa Prime Selection AG, geprüfter Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards, GJ2018 mit Vergleichszahlen 2017, eingereicht bei der Luxemburger Börse, wo Primes Anleihen notiert waren: Quelle für die Bewertungsgewinne 2017 und 2018, den Jahresüberschuss, den Cashflow aus dem Ergebnis, die Dividenden, die Bankschulden und den ausgewiesenen Beleihungsauslauf. Signa Prime Selection AG, geprüfter Konzernabschluss GJ2019, über denselben Weg eingereicht: Quelle für den Bewertungsgewinn 2019 von 933,3 Mio. €, den Jahresüberschuss von 909,1 Mio. €, den Cashflow aus dem Ergebnis von 231,1 Mio. €, gezahlte Zinsen von 289,3 Mio. €, Renditeliegenschaften von 13,17 Mrd. €, Bankschulden von 6,93 Mrd. € und den ausgewiesenen Beleihungsauslauf von 46%.

Daten Dritter. Transaktionsdaten von MSCI Real Capital Analytics, abgerufen im September 2026: alle Signa-Ankäufe und -Verkäufe, Preise, Flächen, Daten, Parteien, Lagen und Preisgüten sowie das Universum der Vergleichsverkäufe hinter jedem Vergleichsmedian. Der Einlagenzins der Europäischen Zentralbank und der tägliche Referenzkurs US-Dollar zu Euro, vom Wirtschaftsdatendienst der US-Notenbank, zur Währungsumrechnung. Die Spanne des Vielfachen von Green Street für vergleichbare börsennotierte Büroportfolios, 20 bis 25, verwendet in der Kapitalisierungs-Gegenprobe.

Aus der Presse. Presseberichte über den Kauf des Chrysler Building durch Signa und die RFR Holding im Jahr 2019 und über Signas Anteil von 50% daran. Presseberichte über Einreichungen der Signa Prime beim österreichischen Firmenbuch für die Zahlen 2021 und 2022, darunter Bloomberg über Die Presse zur Dividende von 201 Mio. € für 2019: Quelle für den ausgewiesenen Bruttovermögenswert von 18,8 Mrd. € Ende 2021, die Dividende von 225 Mio. € für 2021, Erlöse 2022 von 465,86 Mio. €, Schulden von 10,8 Mrd. €, Renditeliegenschaften von 14,23 Mrd. € und die ausgewiesene Quote von 46,9%. Keine geprüften Zahlen, die wir gelesen haben.

Gericht und Insolvenzverwaltung. Feststellungen des Wiener Insolvenzgerichts und Berichte der Insolvenzverwaltung: die Insolvenzanmeldung der Signa Holding vom 29. November 2023, die Datierung der materiellen Insolvenz der Signa Prime auf den 31. März 2022 und jener der Signa Holding auf etwa November 2022 durch die Insolvenzverwaltung, die im Sanierungsplan der Holding angebotene Gläubigerquote von 30% gegen einen ausgewiesenen Bruttovermögenswert von 19,3 Mrd. € und Benkos Bestechungsurteil vom November 2012, 2013 vom Obersten Gerichtshof bestätigt.

Unsere Schätzungen. Begründete Schlussfolgerung. Die Aufschlagsverhältnisse auf jeder Ebene, der Wiederverkaufsindex und jeder daraus abgeleitete marktimplizierte Wert, die Lücke von 6 Mrd. € im Jahr 2021, der Abwertungs-Stresstest auf den Beleihungsauslauf, die Gegenprobe von 93 bis 116%, der Ausschlusstest, die Korrelation von −0,35 und die Anteile nach Zinsregime sind sämtlich Starboards Konstruktion auf den obigen Quellen: modelliert, nicht berichtet. Die Schlussfolgerung zum Insolvenzfenster ist unsere Schlussfolgerung, gesetzt gegen die Datierung der Insolvenzverwaltung; sie ist unsere, nicht die der Verwaltung und nicht die des Gerichts.

Die Grafiken sind Aggregate lizenzierter Daten von MSCI Real Capital Analytics, erstellt von Starboard Research. Der Transaktionsdatensatz wurde im September 2026 abgerufen; jedes Verhältnis, jeder Index und jede Verschuldungszahl ist Starboards Schätzung auf den obigen Quellen und nicht geprüft. Die Quelldaten liegen in US-Dollar und in internationaler Schreibweise vor; Beträge sind in Euro umgerechnet und alle Zahlen in Text und Grafiken in deutscher Schreibweise gesetzt. Titelbild: Midtown Manhattan vom Empire State Building aus, das Chrysler Building vor dem East River und der Queensboro Bridge, von Eddie Mark Blair auf Unsplash. Das Erbbaurecht am Chrysler Building ist einer der namentlich genannten Ankäufe in Grafik 2.

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